?> 2010 März | Reisen buchen

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Archiv für den Monat März 2010

Familienurlaub in Sachsen

In der Broschüre „Familienurlaub in Sachsen 2009“ stellt die TMGS Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH über 70 verschiedene Unterkünfte, Freizeiteinrichtungen und familienfreundliche Orte in Sachsen vor.
Alle vorgestellten Einrichtungen und Orte müssen besonderen Qualitätsanforderungen gerecht werden. Prädikate wie familienfreundlich, erlebnisorientiert und unverwechselbar sächsisch sind Standartvoraussetzungen. Bei den Unterkünften gibt es eine Klassifizierung mit 3, 4 oder 5 Familiensternen. Geprüft wird unter anderem, ob es familienfreundliche Angebote mit Kinderermäßigung gibt, ob eine kindgerechte Ausstattung und Spielplätze vorhanden sind, ob die gastronomischen Einrichtungen auf Kinder eingestellt sind und wie die Zimmer ausgestattet sind.
Unter dem Motto „Ganz und gar nichts für Langweiler …“ werden Freizeitparks, Indoorspielplätze, Sommerrodelbahnen, Höhlen und Tierparks vorgestellt, in denen es jede menge Spaß und Aktion gibt. Unter der Rubrik „Alles für Nixen und Wellenreiter …“ erfahren Badelustige, wo man in Sachsen die schönsten Erlebnisbäder findet. Interessante sächsische Museen, die zum Basteln, Tüfteln und Ausprobieren einladen sowie historische regionale Schwerkstätten entdeckt man ebenfalls in der Broschüre.
In Sachsen gibt es fünf ausgezeichnete familienfreundliche Orte, die für einen Familienurlaub besonders geeignet sind. Es sind die Gemeinden Schöneck und Erlbach im Vogtland, Eibenstock und Olbernhau im Erzgebirge sowie Hinterhermsdorf in der Sächsischen Schweiz. Diese Orte zeichnen sich dadurch aus, dass sie mindestens einen familienfreundlichen Beherbergungsbetrieb und Freizeiteinrichtung aufweisen. Weiterhin ist ein familienfreundlicher Gesamteindruck, kinderwagentaugliche Wege und ein öffentlich zugänglicher Spielplatz Voraussetzung.

Die Dresdner Altstadt mit der Frauchenkirche im Hintergrund.
Foto: Marco Barnebeck, www.pixelio.de

Städtereisen mit Kleinkindern

Viele Leute werden Sie für Verrückt erklären, wenn Sie mit Kleinkindern eine Städtereise planen. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps geben, wie ein Trip nach Berlin, Prag oder Paris auch mit 2-4jährigen zum Erlebnis für alle wird. In Großstädten gibt es auch für die „Kleinen“ viel zu erleben, was an anderen Orten kaum möglich wäre. Mit einer sorgfältigen Planung und ein paar kleinen Tricks kann man dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft.
Nehmen Sie auf jeden Fall einen Kinderwagen mit auf die Reise, auch wenn die Kinder schon laufen können. Da man die meisten Wege zu Fuß zurücklegt und die Kinder schnell müde werden, ist ein leichter „Sportwagen“ ein idealer Reisebegleiter. Außerden hat man den Nachwuchs ständig im Blick und kann ihn in der Menge nicht verlieren.
Planen Sie zwischendurch ein paar Spielpausen ein. Die meißte Zeit in einer fremden Stadt verbringt man mit Sightseeing, Geschäftsbummeln oder in Museen. Denken Sie immer daran, dass Kinder schnell ungedultig werden und machen Sie zwischendurch regelmäßige Pausen an Spielplätzen oder Parks, damit sich die Kinder austoben können.
Gerade kleine Kinder kleckern gern einmal  und machen sich überall die Finger schmutzig. Um für so einen Fall  gut gerüstet zu sein, empfiehlt es sich auf den Trip eine Packung Feuchttücher und ausrechend Wechselsachen mitzunehmen. Bei der Restaurantauswahl, sollte man darauf achten, das die Kleinen nach den Essen im Reastaurant noch etwas herumlaufen können und dass das Ambiente für Kinder geeignet ist.
Planen Sie bei der Stadtbesichtigung auch altersgerechte Sehenswürdigkeiten für Ihr Kind mit ein. Sehr zu empfehlen ist immer ein Besuch im Zoo oder Tierpark. Benutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr. Eine Fahrt mit der U-Bahn oder der Straßenbahn ist für jeden Kind ein Erlebnis.

Einfach lecker.
Foto: I. Friedrich, www.pixelio.de

I.Friedrich

Reizvoller Urlaub in der Franche-Comté

Diese, im Osten Frankreichs, gelegene Region liegt zwischen Vogesen und Jura und grenzt an die Schweiz, Elsass und die Region Champagne-Ardenne. Sie ist mit einem Waldanteil von ca. 42 Prozent die grünste Region Frankreichs. Zahlreiche Seen und gut markierte, ca. 7000 Kilometer lange, Wanderwege machen das Gebiet zu einem Highlight für Wanderer und Biker. Aber auch Wassersportler kommen durch die vielen Flüsse und Seen hier voll auf Ihre Kosten.
Wem das noch nicht genügt kann in den über 9000 bekannten Grotten und Höhlen auf Entdeckungstour gehen. Gute und preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten findet man in  kleinen Landhotels, die man fast allerorts findet. Für Naturliebhaber hat die Region Franche-Comté zwei wundervolle Naturparks zu bieten. Im Norden den  „Naturpark Ballons des Vosges“ in den Vogesen und im Süden den „Naturpark des Haut Jura“. Beide Parks sind besonders bei Wanderfreunden sehr beliebt. Buchbar sind auch Wanderungen mit Maultieren, so ist es kein Problem auch kleinere Kinder mitzunehmen. Wer es etwas ruhiger mag, kann in einem der zahlreichen Gewässer der Franche-Comté angeln oder die Landschaft mit dem Kajak oder Kanu erkunden. Auf den beiden größten Flüssen der Region (Saône und Doubs) sind auch Ausflüge mit einem Dampfer oder Hausboot möglich. Baden kann man fast überall. Empfehlenwert für Familien mit Kindern sind aber die Aquaparks Ludolac und Isis.
Eine Attraktion dieser Gegend sind die unterirdischen Flüsse, von denen einige ständig vereist sind sowie der größte unterirdische Saal Frankreichs. Von den unzähligen Höhlen sind viele touristisch erschlossen.

Romatik im Naturpark.
Foto: CRT Franche-Comté – J. Ambacher

Fahrradurlaub auf den Balearen

Für die meisten bedeutet Urlaub faulenzen, am Strand  liegen oder Party machen. Aber es geht auch anders. Ein aktueller Reisetrend ist der Fahrradurlaub. Diese Art des Reisens ist nicht neu, aber erfreut sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere  bei Familien mit Kindern.
Durch das milde Klima und über 300 Sonnentage im Jahr bieten die Balearischen Inseln beste Voraussetzungen für einen Urlaub mit und auf dem Rad. Wie in ganz Spanien, gibt es auch auf den Balearen jede Menge gut ausgebauter Radwege, die sich über die gesamten Inseln erstrecken. Vielerorts findet man kleine Reisebüros die sich speziell auf den Fahrradtourismus spezialisiert haben und interessante Mehrtagestouren in ihrem Programm haben. Fahrräder kann man dort direkt mieten und das Gepäck wird bequem mit dem Shuttle-Bus an das nächste Tagesziel geliefert. Wer möchte, kann aber auch auf eigene Faust die Inselwelt der Balearen entdecken. So wird man schnell feststellen, dass ein Urlaub mit dem Fahrrad viel mehr Freiheiten bietet als traditionelle Ferien. Radfahrer können sich unabhängig bewegen und ihr Tempo selbst bestimmen.
Ein Großteil der Radwege auf Menorca und Mallorca führen durch touristisch noch nahezu unberührte Gegenden. So lernt man in den kleinen Inseldörfern das wahre Leben der Einheimischen kennen. Die einzigartige Küsten-Landschaft, kleine Weinberge und farbenfrohe Felder bieten eine unnachahmliche Kulisse. Besonders beliebt sind Routen entlang historischer Stätten. Geschichtlich Interessierte erhalten per  „MP3-Führung“ immer die passenden Informationen zu den Sehenswürdigkeiten am Wegrand. Kleine familienfreundliche Restaurants, die es in fast jedem Ort gibt, warten mit ihren mediteranen Köstlichkeiten auf die erschöpften Reisenden. So bieten die Balearen  ein einmaliges Erlebnis für Fahrradferien mit der ganzen Familie.

Windmühle in Palma de Mallorca.
Foto: Manfred Walker, www.pixelio.de

Weißrosa Blütenmeer auf Mallorca

Entfliehen Sie dem grauen Winter in Deutschland und schwelgen Sie in einem Meer von blühenden Mandelbäumen. Bereits in der zweiten Januarhälfte verwandelt sich die Baleareninsel Mallorca in ein blühendes Paradies.
Über sieben Millionen Mandelbäumchen stehen bis Anfang März hier in voller Blüte. Abseits der ausgetretenen Touristenpfade kann man in einem „Reis de Mallorca“-Hotel dieses Naturschauspiel ganz nah miterleben. In Porto Christo, im Osten Mallorcas, beginnen bereits Mitte Januar die ersten Mandelbäume zu blühen. Täglich geht es ein Stück westwärts, so dass im März die gesamte Insel in ein zartes weißrosa Blütenmeer getaucht ist. Für Individualtouristen ist dies die schönste Zeit auf Mallorca. Besonders imponierend ist ein Spaziergang von den Windmühlen in Santa Ponca in die Bezirkshauptstadt Calvià. Die unendlichen Blütenteppiche erwecken den Eindruck, als seinen die Felder hier mit einem rosa weißen Raureif überzogen.
Bereits Ende Januar steigen die Temperaturen auf den Balearen mittags schon auf 18 Grad Celsius an. Im Durchschnitt gibt es sechs Sonnenstunden täglich. In dieser Zeit kann man Mallorca und die Mallorquiner am besten kennenlernen. Die Strände sind noch leer und die Einheimischen haben noch Zeit für einen Plausch mit den Touristen. Erleben Sie mallorquinische Leichtigkeit bei einem „café con leche“ und lernen Sie das ursprüngliche Mallorca in einem „Reis de Mallorca“ kennen. Der Marketingverbund von 31 Hotels besticht durch ein gehobenes Ambiente, architektonischer Schönheit der Häuser und landestypischer Gastronomie. Die liebevoll renovierten Häuser liegen über die ganze Insel verstreut.

Blühender Mandelbaum.
Foto: Ewald H., www.pixelio.de

Wellness-Urlaub in der Türkei

Die Deutschen entwickeln ein ständig größeres Bewußtsein für ihre Gesundheit. Immer mehr verbringen den Türkei Urlaub in einem Wellnesshotel oder fahren zur Kur. Einfach den Alltag hinter sich lassen und einmal richtig abschalten, sich wohlfühlen und den Stress abbauen – dass kann man am besten in einem Wellness-Urlaub. Mit mehr als 1.300 Thermalquellen ist die Türkei für diese Urlaubsform bestens geeignet. Heiß und heilend lautet die Devise. Im Erdinneren wir das Grundwasser erwärmt und je nach Region mit verschiedensten Mineralien angereichert. Mit Temperaturen zwischen 20° und 100° Celsius tritt es dann an die Oberfläche. In der Antike wurde das Wasser hauptsächlich zur Körperpflege genutzt. Bald erkannte man aber, dass es auch heilende Wirkung besitzt. Am besten genießt man ein entspannendes Bad in einem türkischen Badehaus, dem „Hamam“. Allein in der Hauptstadt Istanbul findet man mehr als 100 dieser prunkvollen „Badetempel“.
Entlang der Küste der Ägäis und im Westen der Türkei in der Region  Marmara befinden sich die meisten Thermalquellen, welche ständig  vom Gesundheitsministerium geprüft werden. Das Thermalbad Pamukkale in Westanatolien, mit seinen einzigartigen weißen Kalksinterterrassen, ist ein vielbesuchter touristischer Anziehungspunkt. In Hierapolis genossen schon die alten Römer ein Bad im heilenden Thermalwasser wovon zahlreiche Ruinen von alten Badehäusern zeugen. Zur Linderung dermatologischer Krankheiten ist ein Besuch der Thermalquellen von Kangal mit ihrem schwefel- und salzhaltigem Wasser zu empfehlen. Gegen rheumatische Beschwerden hilft ein Bad in den Sultanye Schlamm- und Thermalbädern bei Dalyan unweit von Fethiye. Der ca. 40° warme Schlamm reinigt und verjüngt außerdem die Haut.