Sonne, Sand und Meer – das macht den Ostsee-Urlaub aus. Mit fast 2000 Kilometern Ostseeküste und über 2000 Binnenseen ist das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die wohl größte Badewanne Deutschlands. Goldgelbe großzügige Sandstrände, blaues Meerwasser und urige Steilküsten garantieren Erholung pur für Körper und Seele.
Besonders für einen Familienurlaub ist die Ostsee bestens geeignet. In vielen Seebädern gibt es extra bewachte und flache Strandabschnitte für die Kleinen. Entlang der Küste findet man zahlreiche Freizeit- und Erlebnisbäder, die bestens für Familien gerüstet sind und den Kindern jede Menge Spaß und Abwechslung garantieren.
Für alle Wassersportler bieten die Strände der Ostsee hervorragende Bedingungen zum Surfen, Kiten oder Wasserski fahren. Die ruhigen Bodden- und Haffgewässer sind bei Anfängern besonders beliebt, die Profis andererseits bevorzugen eher das offene Meer. Ganz mutige schweben beim Parasailing an einem Fallschirm über die Ostsee. An kühleren Tagen kann man bei ausgedehnten Spaziergängen die frische Meeresluft genießen und am Strand nach Bernsteinen und Muscheln suchen.
Begonnen hat die Erfolgsgeschichte der Ostseeregion schon im Mittelalter. Imposante Hansestädte wie Lübeck, Rostock, Wismar, Stralsund und Greifswald zeugen von der wirtschaftlichen Größe vergangener Zeiten. Im 19. Jahrhundert kamen dann die ersten Badegäste zur sogenannten „Sommerfrische“ an die See. Es entstanden entlang der gesamten Ostseeküste so bedeutende Seebäder wie Binz, Göhren, Ahlbeck, Heiligendamm oder Kühlungsborn die auch heute noch jährlich tausende Touristen anziehen. Unverzichtbar in jedem Nobelbadeort war bald eine Seebrücke, die manchmal bis einen halben Kilometer hinaus aufs Meer ragt, so wie in Heringsdorf. Heute gibt es noch 19 solcher imposanten Bauwerke, zum Teil mit Restaurants und Kaffeeterrassen.
Leuchtturm in Warnemünde an der Ostsee.
Foto: Peter Heinrich, www.pixelio.de
