Wenn man „Italien“ hört, denken viele sofort an Pizza, Olivenöl und an die Mafia. Das ist aber beiweiten nicht alles, worauf man die Halbinsel im Mittelmeer reduzieren sollte. Italien ist ein wunderschönes Land und ein beliebtes Reiseziel. Es erstreckt sich im Norden von den Alpen, über die Toskana, die Abruzzen und Kalabrien bis nach Sizilien im Süden.
Das heutige Italien war in der Antike die Geburtsstätte und Kernregion des Römischen Reiches und ist seit dieser Zeit ein wichtiges kulturelles Zentrum in Europa. Noch heute zeugen zahlreiche antike Ruinen, wie zum Beispiel das Kolloseum in Rom, von der glorreichen Vergangenheit.
Italien ist ein Land voller touristischer Attraktionen. Städte wie Florenz, Venedig oder Mailand sind weit über die Grenzen Europas bekannt und ein beliebtes Urlaubsziel. Aber auch abseits der ausgetretenen Touristenpfade gibt es viel zu entdecken.
Oberitalien, der Norden des Landes, ist durch die Alpen und zahlreiche Seen geprägt. Die drei größten sind der Gardasee, der Lago Maggiore sowie der Comer See. Weitere Anziehungspunkte Norditaliens sind die Modemetropole Mailand, die Lagunenstadt Venedig sowie Verona Austragungsort der alljährlichen Opernfestspiele.
Weiter südlich, in der Toskana, gibt es neben der einzigartigen Landschaft so bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt von Florenz und den „Schiefen Turm von Pisa“ zu bewundern. Weinliebhabern ist sicherlich das Chiantital ein Begriff.
In Mittelitalien in der Region Latium liegt die Hauptstadt Rom, die aufgrund unzähliger historischer Monumente auch Museumsstadt genannt wird und 1990 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Um sich alle Sehenwürdigkeiten der Stadt anzusehen, müßte man mehrere Wochen einplanen. Ganz im Süden des Landes befindet sich die Region Kalabrien und die Insel Sizilien. Auf dem Eiland befindet sich der Ätna, der zur Zeit größte und aktivste Vulkan in Europa.
Scaligerburg am Gardasee in Italien.
Foto: Peter Heinrich, www.pixelio.de
