Als Tor zum Golf von Mexiko grenzt die lang gestreckte Karibikinsel Kuba im Süden an das Karibische Meer und in Norden an den Atlantischen Ozean. Aufgrund der mannigfaltigen Landstriche und des vielfältigen kulturellen Erbes, wird das Eiland auch gern als „Perle der Karibik“ bezeichnet.
Begünstigt durch diese geografischen Rahmenbedingungen konnte sich entlag der kubanischen Küsten eine einzigartige Unterwasserfauna entwickeln, die bei Tauchern aus der ganzen Welt beliebt ist. Neben der Hauptinsel und der Isla de la Juventud besteht das ca. 70.000 Quadratkilometer umfassende Archipel, welches zu den Großen Antillen gehört, noch aus über 4000 weiteren Inseln. In direkter Nachbarschaft zu den USA (140 Kilometer bis Florida) spielte Kuba schon zu Kolonialzeiten eine bedeutende Rolle bei der Erkundung der „Neuen Welt“. In den Gewässern rund um Kuba befinden sich Korallenriffe mit einer Länge von über 3000 Kilometern. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben hier eine Heimat gefunden. So gibt es fünf unterschiedliche Arten von Wasserschildkröten und über 60 Hai- und Rochenarten. Ein Paradies für Taucher und Wassersportler sind die Cayos de Cuba, eine Inselkette an der Nordküste. Natürliche, weiße Sandstrände, glasklares Wasser und malerische Buchten prägen dieses karibische Kleinod. Weiterhin wartet Kuba mit 40 Wassersportzentren auf, die vom Tauchen über Bootsfahrten bis zum Angeln verschiedenartigste Sportarten rund um kühle Nass anbieten. Die bekanntesten Anbieter sind Marlin und Marinas Gaviota, die auch über die nötigen Qualitätsanforderungen verfügen. Ein weiterer Höhepunkt, nicht nur für Kulturinteressierte Urlauber, sind die geschichtsträchtigen Kolonialstädte. So zum Beispiel die Hauptstadt Havanna deren großartige Altstadt seit 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Aber auch Santiago de Cuba oder Holguín sind durchaus eine Reise wert.
Am Parlamentsplatz in Havanna / Kuba.
Foto: Dieter Schütz, www.pixelio.de
